Sandrose – Verwendung und Wirkung

Diese wunderschönen, bizarr wirkenden „Wüstenblumen“ aus Kalziumsulfat werden auch Sandrose genannt. Logischerweise werden die wasserlöslichen Gipsrosen in heißen und trockenen Wüstengebieten wie im Chott el Djerid zwischen Tozeur und Kebili (Douz) in Tiefen bis zu 50 m in Tunesien abgebaut. Sie sind nicht nur hübsch anzuschauen, sondern haben auch einige Vorzüge, die wir hier mal im Näheren vorstellen möchten. Die Verwendung der Wüstengebilde ist ebenso beeindruckend wie ihre Wirkung auf Körper und Geist.

Herkunft

Sandrosen entwickeln sich aus siliziumhaltigem (kieselsäurehaltigem) Quarzsand und Gips sofern eine gewisse Bodenfeuchtigkeit vorhanden ist. Durch schnell verdunstende Oberflächenfeuchtigkeit wird Grundwasser nach oben gefördert. Die im Wasser enthaltenen Mineralien kristallisieren durch die fortschreitende Verdunstung und bilden zusammen mit dem Sand die charakteristische Struktur der Wüstenblumen.

Da in den Wüstengegenden die Vegetation fehlt, hat die Natur wohl an dieser Stelle Steinformen gebildet, die wie Blumen, speziell wie Rosen wirken oder wie eine kunstvoll arrangierte Blüte aussehen. Und das in verschiedenen sandigen Farbnuancen von Rosé bis zu hellem Braun, verfeinert mit einem perlmuttähnlichen Glanz.

Verwendung von Sandrosen als Duftträger

Die Sandrose ziert nicht nur als schönes Deko-Objekt, als Briefbeschwerer, in Zimmerbrunnen oder Pflanzschalen die eigenen vier Wände. Wir verwenden sie ist wunderbar als Raumbedufter, denn ein paar Tropfen ätherisches Duftöl speichert die Sandrose sehr lang. Die poröse Oberfläche nimmt das Duftöl nicht nur gut auf, sondern sorgt auch dafür, dass der Duft wieder verdunstet. Wüstenblumen stellen eine gute Alternative zu Duftlampen dar, die den Raum herrlich duften lassen. 

Sandrosen, die zugleich zur Dekoration als auch als Dufträger dienen, brauchen nicht viel Pflege. Sie müssen ab und zu entstaubt werden; meist genügt es, sie kurz unter fließendem Wasser abzuspülen. Waren sie als Duftträger im Gebrauch müssen sie etwas gründlicher gereinigt werden, nicht zuletzt dann, wenn man den Duft wechseln möchte. Am besten legt man die Sandrosen kurze Zeit in eine Schale mit lauwarmem Salzwasser. Allerdings sollte man den Kontakt mit Wasser nur kurz halten, da der Gipsstein mehr oder weniger auflösen kann.

Esoterische Wirkung von Sandrosen auf den Geist

Sandrosen sind für mich in erster Linie Sammlerobjekte und erinnern mich an Tunesien. Sie werden aber auch als Heilstein verkauft, ohne dass ihre Wirkung wissenschaftlich belegt ist. Dazu haben wir ein wenig recherchiert:

Man sagt der Sandrose eine esoterische Wirkung nach – das Gipsgebilde gehört mittlerweile zu den wichtigsten Heilsteinen überhaupt. Manche Menschen nutzen Sandrosen zur Meditation, um seelische Blockaden zu lösen.

Wer einen Raum mit Wüstenrosen dekoriert, „entschärft“ damit die Atmosphäre. Der Stein absorbiert Überempfindlichkeiten und verleiht Gelassenheit. Daher eignet sich die Wüstenrose ganz besonders für Menschen, die bei Belastung schnell mit Übelkeit und einem rebellierenden Magen reagieren und auch für werdende Mütter. Man sagt der Sandrose eine stimmungsaufhellende, kreativitäts- und konzentrationsfördernde Wirkung nach.

Sandrosen können energetische Prozesse im Körper sowie Geist reduzieren und somit für mehr geistiger Stabilität sorgen. 

Direkt in Bettnähe aufgestellt oder unter dem Kopfkissen fördert die Sandrosen einen ruhigen und erholsamen Schlaf.

Heilende Wirkung von Sandrosen auf den Körper 

Manche Menschen auch sind von der heilenden Wirkung beispielsweise bei Hauterkrankungen überzeugt. Bei äußerlichen Entzündungen wie Pickel, Akne, Furunkel, Schürfwunden oder Ekzemen darf der Stein lokal aufgelegt werden. Nur wenn die Stellen offen sind, ist es besser, den Stein vorher in ein sauberes Leinen- oder Taschentuch einzuwickeln.

Bei Problemen im Bereich des Magen, der Verdauung, Blähungen, Sodbrennen, Gebärmutter, sowie bei Essstörungen, sollte der Stein täglich zwischen Brustbein und Bauchnabel aufgelegt werden.

Der Sandrose sagt man zudem eine stärkende Wirkung für die Knochen nach, sie lockert Verspannungen in den Muskeln, reduziert Verspannungs- und Stress-Kopfschmerzen, wirkt auf das Gewebe festigend und straffend und kann Venenentzündungen, sowie Thrombosen vorbeugen.

Sandrosen sollten aber nicht zu lange aufgelegt werden, da sie Muskeln verhärten können. 

Habt ihr Erfahrungen mit Sandrosen gemacht? Teilt uns eure Meinung zu den natürlichen Gipsblüten mit!

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